Domaine Coquard Loison Fleurot ist ein Familienweingut aus der Côte de Nuits mit Parzellen in sechs Grands Crus, von Clos de la Roche und Clos Saint-Denis bis Grands-Échezeaux. Hier finden Sie die roten Burgunder der Domaine vom Bourgogne Rouge bis zu gereiften Grand-Cru-Jahrgängen.
Domaine Coquard Loison Fleurot: Familienweingut der Côte de Nuits
Die Familie bewirtschaftet ihre rund neun Hektar Reben seit vielen Generationen, verkaufte aber lange einen großen Teil der Trauben, bevor sie begann, ihre Weine selbst abzufüllen. International bekannt wurde die Domaine deshalb erst in den letzten Jahren. Claire Fleurot leitet den Vertrieb und hat das Exportgeschäft ausgebaut, und seit 2010 ist Thomas Colladot für die Weinbereitung verantwortlich. Ihm wird ein großer Anteil an der gestiegenen Qualität der jüngeren Jahrgänge zugeschrieben.
Sechs Grands Crus zwischen Gevrey-Chambertin und Vosne-Romanée
Das Besondere an Coquard Loison Fleurot ist die Liste der Lagen. Die Domaine besitzt Parzellen in Charmes-Chambertin, Clos de la Roche, Clos Saint-Denis, Clos de Vougeot, Échezeaux und Grands-Échezeaux. Die meisten davon sind klein: Im Grands-Échezeaux bewirtschaftet die Familie nur knapp 0,18 Hektar, und dieser Wein gilt als Spitze des Hauses. Clos de la Roche und Échezeaux sind mit jeweils über einem Hektar die größten Grand-Cru-Flächen.
Dazu kommen der Premier Cru Les Beaumonts in Vosne-Romanée und Dorfweine aus Gevrey-Chambertin, Morey-Saint-Denis, Chambolle-Musigny und Vosne-Romanée. Der Bourgogne Rouge ist der Einstieg in den Stil des Hauses und eignet sich, um die Domaine kennenzulernen, bevor man zu den Grands Crus greift.
Der Stil: klassischer Pinot Noir ohne Schönung und Filtration
Die Trauben werden von Hand gelesen, und die Weine reifen etwa 18 Monate in Eichenfässern. Sie kommen ungeschönt und unfiltriert auf die Flasche. Das Ergebnis sind dichte, kraftvolle Weine aus Pinot Noir, die die Unterschiede der einzelnen Lagen deutlich zeigen.
Besonders spannend ist der Vergleich der beiden Grands Crus aus Morey-Saint-Denis: Clos de la Roche und Clos Saint-Denis liegen in derselben Gemeinde und werden im selben Keller gleich ausgebaut. Was sie unterscheidet, ist allein die Lage, und genau das macht eine Domaine mit so vielen Grands Crus für Burgunderfreunde interessant.
Neben jungen Jahrgängen gibt es bei Coquard Loison Fleurot auch gereifte Flaschen aus den 1990er-Jahren, etwa Charmes-Chambertin und Clos de la Roche. Sie zeigen, wie sich die Grands Crus der Domaine über Jahrzehnte entwickeln.
Coquard Loison Fleurot zum Essen
Der Bourgogne Rouge und der Vosne-Romanée passen zu Geflügel, Kalb und Pilzgerichten. Die Grands Crus vertragen kräftigere Gerichte wie Rehrücken, Ente, Taube oder Bœuf bourguignon. Junge Grands Crus profitieren davon, vor dem Servieren eine Stunde in der Karaffe zu atmen. Gereifte Jahrgänge sollten Sie dagegen vorsichtig dekantieren und bei etwa 16 Grad servieren. Weitere Domaines aus der Côte de Nuits finden Sie in unserer Auswahl aus Burgund.
Häufige Fragen zu Domaine Coquard Loison Fleurot
Welche Grands Crus besitzt Coquard Loison Fleurot?
Charmes-Chambertin, Clos de la Roche, Clos Saint-Denis, Clos de Vougeot, Échezeaux und Grands-Échezeaux.
Wer macht die Weine?
Seit 2010 ist Thomas Colladot Kellermeister der Domaine. Claire Fleurot ist für den Vertrieb verantwortlich.
Wie groß ist die Domaine?
Die Familie bewirtschaftet rund neun Hektar Reben in der Côte de Nuits, vom Bourgogne Rouge bis zu den Grands Crus.
Ist Coquard Loison Fleurot dasselbe wie Odoul-Coquard?
Nein. Domaine Odoul-Coquard ist ein anderes Weingut und gehört nicht zu Coquard Loison Fleurot.