Almaviva 2020
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Beschreibung
Almaviva 2020 vereint chilenische Andenfrische mit der Finesse eines Bordelaiser Grand Vin – ein ikonischer Jahrgang von einer der angesehensten Adressen Südamerikas. Das Flagship-Cuvée (cabernetdominant mit Carmenère, ergänzt von Cabernet Franc, Petit Verdot und teils Merlot) stammt vorwiegend aus Puente Alto im Maipo-Tal, einer der kühlsten Spitzenlagen des Central Valley, mit Carmenère aus dem renommierten Peumo. Entstanden aus der Partnerschaft von Baron Philippe de Rothschild und Concha y Toro, steht Almaviva seit den 1990er Jahren für Präzision, Eleganz und Langlebigkeit.
Geschmacksprofil
Im Glas zeigt der 2020er ein tiefes, fast opakes Purpur mit violetten Reflexen. In der Nase entfaltet sich ein klarer, kühler Duft nach Cassis, Brombeere und Schwarzkirsche, unterlegt von Graphit, Zigarrenkiste und Zedernholz; dazu kommen die charakteristischen, fein-ätherischen Kräuter- und Paprikanoten der Carmenère aus Peumo sowie Anklänge von Veilchen, schwarzem Pfeffer und balsamischen Nuancen.
Am Gaumen kraftvoll und doch seidig, mit satter, präziser Frucht und perfekt gereiftem Tannin, das dicht, aber poliert wirkt. Die Textur ist cremig und zugleich straff, getragen von einer frischen, andeninspirierten Säurelinie. Aromen von dunkler Beerenfrucht, Pflaume und Lakritz treffen auf Kakao, Espresso und kühle Mineralität. Das Finish ist lang, trocken und seriös, mit salziger Frische, feinen Gewürzschwingungen und anhaltender Cassis-Graphit-Signatur. Hervorragendes Reifepotenzial: Der 2020er wird in den nächsten 3–5 Jahren zusätzliche Komplexität entwickeln und hat ein Fenster von gut 15–20 Jahren, je nach Lagerbedingungen.
Vinifikation
Der Kern der Trauben stammt aus Puente Alto (Maipo, Central Valley) auf rund 650–750 m Höhe: kühle Andenwinde, hohe Tag-Nacht-Amplitude und karge, alluviale Böden mit Kies und Geröll über Lehm sorgen für natürliche Konzentration, Frische und eine markante, steinige Mineralität. Die Carmenère kommt aus Peumo (Cachapoal), einer der besten Herkünfte für diese Sorte – hier reift sie zuverlässig aus und bringt Würze sowie aromatische Frische ein. 2020 war warm und trocken mit niedrigen Erträgen und früher Lese, was kleine, hocharomatische Beeren und bemerkenswerte Struktur ergab.
Die Trauben werden von Hand gelesen, streng selektioniert und vollständig entrappt. Die Gärung erfolgt temperaturkontrolliert in Edelstahl; eine sorgfältige Extraktion bewahrt Frucht und Finesse. Der biologische Säureabbau findet in Barriques statt. Anschließend reift Almaviva etwa 18 Monate in überwiegend neuen französischen Eichenfässern, was dem Wein seine seidige Textur, subtile Röstnoten und Lagerfähigkeit verleiht.
Essen & Servieren
Passt hervorragend zu gereiftem Rind (Ribeye, T-Bone), Lammkarree mit Kräuterkruste, Wildgerichten, konfierter Ente oder Trüffel- und Steinpilzragouts; auch zu reifem Hartkäse wie Comté oder Manchego ein Erlebnis. Ideale Serviertemperatur: 16–18 °C. Junge Flaschen wie der 2020er profitieren von 60–120 Minuten in der Karaffe, um die Aromatik vollständig zu entfalten.
Produzent
Almaviva wurde 1997 als Joint Venture von Baron Philippe de Rothschild (Mouton Rothschild) und Viña Concha y Toro gegründet und zählt heute zu den Gallionsfiguren chilenischer Spitzenweine. Das Weingut prägte die internationale Wahrnehmung von Puente Alto als Weltklasse-Terroir für Cabernet-basierte Cuvées maßgeblich. Mit konsequenter Qualitätsarbeit, charaktervollem Blend und zahlreichen Höchstbewertungen renommierter Kritiker setzt Almaviva Jahr für Jahr Maßstäbe für Eleganz, Präzision und Langlebigkeit in Südamerika.
Produktinformation
| Kategorie | Rotwein |
| Hersteller | Almaviva |
| Jahrgang | 2020 |
| Land | Chile |
| Region | Zentraltal |
| Bezirk | Puente Alto |
| Rebsorte | Cabernet Sauvignon, Carmenère, Cabernet Franc, Petit Verdot |
| Alkoholgehalt | 14,9 % |
| Inhalt | 750 ml |
| Bodentyp | alluvial, Kies, Ton |
| Reifung | 20 Monate in französischen Eichenfässern, 73 % neu und 27 % Zweitbelegung |
| Restzucker | trocken |
| Geschmacksnoten | Backgewürze, Rauch, schwarze Johannisbeere, Brombeere, Vanille |
| Verkostungsnotizen | Sattes granatrot in der Farbe. Die reife, komplexe Nase ist sowohl fruchtig als auch marmeladig mit Noten von Cassis und Brombeere, Schichten von Kräutern und Asche, süßen Gewürzen, Kardamom, Anklängen von Vanille, Zedernholz und kleinen Orangen-Petits Fours. Opulent und breit am Gaumen mit griffigen Tanninen. Konzentriert, aber entspannt und sanft modelliert, wobei das Holz Volumen, feine Balance und einen langen Abgang verleiht. Noch jung und in schöner Entwicklung, mit angenehmen Frucht- und Keksaromen im Nachhall. |
| Passt zu | rotes Fleisch, Wild, gereifter Käse |
| Trinkfenster | 2024-2040 |
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