Domaine Hubert Lamy Santenay Clos des Hates 2021
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Beschreibung
Der Santenay Clos des Hâtes 2021 von Domaine Hubert Lamy ist ein charakterstarker Pinot Noir aus der südlichen Côte de Beaune, der Finesse und Tiefgang meisterhaft verbindet – ideal für Genießer, die Burgund mit klarer Herkunft suchen. Seine fein gewirkten, pudrigen Tannine, die Würze und die lebendige Frische heben ihn von zugänglicheren Nachbarn ab und machen ihn zu einem Wein, der ein wenig Geduld reich belohnt. Der traditionsreiche Climat „Clos des Hâtes“ steht für klassisches Santenay-Terroir, während das renommierte Familiengut Lamy seit Jahrzehnten Präzision und Herkunftstreue in den Vordergrund stellt.
Geschmacksprofil
Erscheinung: Klar leuchtendes Rubinrot mit mittlerer Farbtiefe und zarter Aufhellung zum Rand – jugendlich und präzise wirkend.
Nase: Zunächst rote Frucht mit Noten von Himbeere und reifer Zwetschge/Schwarzpflaume, gefolgt von Orangenzeste und einem Hauch Zimtwürze. Fein florale Anklänge und ein kühler, steinig-mineralischer Unterton verleihen Eleganz und Tiefe.
Gaumen: Mittel bis vollmundig, dicht und strukturiert, mit saftiger Säure und sehr fein gekörnten, pudrigen Tanninen. Die rote Frucht trägt, Würze und Zitruston setzen Akzente; die Extraktion wirkt behutsam, die Textur seidig, aber mit Griff.
Abgang: Langanhaltend, würzig und präzise, mit einem salzig-mineralischen Zug und ziselierter Frische, die Lust auf den nächsten Schluck macht.
Reifepotenzial: Bereits jung mit Belüftung ansprechend, gewinnt aber spürbar mit 2–4 Jahren Flaschenreife. Optimales Trinkfenster ca. 2025–2032, je nach persönlicher Vorliebe für Fruchtfrische oder sekundäre Komplexität.
Vinifikation
Terroir: Santenay am südlichen Ende der Côte de Beaune ist geprägt von kalk- und tonhaltigen Böden mit unterschiedlich tiefen Auflagen – ideal für Pinot Noir, der hier Kraft mit kühler Linie verbindet. Eine leichte Hanglage und die burgundisch-kühle Brise erhalten die Frische und verleihen dem Wein seinen mineralischen Kern.
Weinberg & Lese: Nachhaltige, präzise Weinbergsarbeit mit manuellem Laub- und Ertragsmanagement; die Trauben werden von Hand gelesen und streng selektioniert, um nur perfekt reifes, gesundes Lesegut zu verarbeiten.
Vinifikation & Ausbau: Spontane Gärung mit weinbergseigenen Hefen; schonende Extraktion über behutsame Remontagen und punktuelles Unterstoßen der Maische, je nach Jahrgang teils mit einem Anteil ganzer Trauben, um Duft und Struktur zu verfeinern. Der Ausbau erfolgt in französischen Eichenfässern mit maßvollem Einsatz von neuem Holz, bevor der Wein ungeschönt oder nur leicht filtriert gefüllt wird, um die Herkunft klar zu transportieren.
Essen & Servieren
Ausgezeichnet zu Gerichten mit feiner, erdiger Aromatik: gebratene Entenbrust, Coq au Vin, Kalbsrücken, geschmorte Kalbsbäckchen, Pilzrisotto, Geflügel mit Thymian oder milde, halbfeste Käsesorten. Servieren bei 15–16 °C; junge Flaschen gern 45–60 Minuten karaffieren, um die pudrigen Tannine zu polieren und die Zitrus- und Würznoten zu öffnen.
Produzent
Domaine Hubert Lamy gehört zu den Referenzadressen in Saint-Aubin und der südlichen Côte de Beaune. Das Familienweingut, in den 1970er-Jahren von Hubert Lamy geprägt und heute von Olivier Lamy mit großer Präzision geführt, steht für akribische Weinbergsarbeit, hohe Pflanzdichten und terroirgetreue Vinifikation. Neben hoch angesehenen Weißweinen bringt Lamy auch markante Pinot Noirs hervor, die in der Region für ihre Klarheit, Struktur und Langlebigkeit geschätzt werden und regelmäßig höchste Anerkennung von Kritikern erhalten.
Produktinformation
| Kategorie | Rotwein |
| Hersteller | Domaine Hubert Lamy |
| Jahrgang | 2021 |
| Land | Frankreich |
| Region | Burgund |
| Bezirk | Santenay |
| Rebsorte | Pinot Noir |
| Alkoholgehalt | 13,5 % |
| Inhalt | 750 ml |
| Bodentyp | Kalkstein, Ton |
| Reifung | 12–15 Monate in französischen Eichenfässern, teilweise neues Holz |
| Restzucker | trocken |
| Geschmacksnoten | Pflaume, Himbeere, Orange, Zimt, Schwarze Johannisbeere |
| Verkostungsnotizen | Aromen von Pflaumen, Himbeeren, Orangenschale und Zimt eröffnen diesen mittel- bis vollmundigen, tiefen und strukturierten Wein, der von pudrigen, strukturgebenden Tanninen eingerahmt wird. In der Nase werden dunkle Kirsche und schwarze Johannisbeere von recht floralen, verwelkten Irisblüten begleitet. Am Gaumen ist er leicht kreidig in der Textur und salzig im Mund, mit einem griffigen, dunklen, oliventönigen Abgang. |
| Passt zu | rotes Fleisch, Geflügel, gereifter Käse, Wurstwaren |
| Trinkfenster | 2025–2033 |
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