Petrus 2004
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Pétrus 2004 ist eine der begehrtesten Ikonen aus Pomerol – ein Wein, der auf den Wunschlisten von Weinsammlern weltweit ganz oben steht. Rein aus Merlottrauben erzeugt und in winzigen Mengen verfügbar, vereint dieser Jahrgang klassische Bordelaiser Eleganz mit der unverwechselbaren Tiefe und Sinnlichkeit, für die Pétrus berühmt ist. 2004 zeigt sich dabei besonders klar strukturiert, mit vibrierender Frische und einer aromatischen Finesse, die bereits jetzt fasziniert und noch Jahrzehnte vor sich hat. Seine Einzigartigkeit liegt in mehreren Punkten: Pétrus stammt von der rechten Uferseite der Gironde (Pomerol) und basiert – im Gegensatz zu den großen Premier Crus vom linken Ufer – zu 100 % auf Merlot. Es gibt keine Zweitwein-Selektion: Alles läuft auf diesen einen Grand Vin hinaus. Historisch ist Pétrus ein „Spätberufener“ – erst seit den 1950er-Jahren, insbesondere durch den Einfluss der Familie Moueix, stieg das Château zu einem der meistverehrten Weine der Welt auf.
Geschmacksprofil
Im Glas präsentiert sich der Pétrus 2004 in einem tiefen, mittleren Rubinrot mit zarten granatroten Reflexen am Rand – ein Farbton, der seine noch erstaunliche Jugend verrät. In der Nase zunächst fein und subtil, dann immer ausdrucksstärker: reife rote Früchte wie rote Kirsche und Maulbeere, begleitet von Noten von Toffee, Karamell, warmem Eisen, floralen Anklängen und einer deutlichen mineralischen Spannung. Mit etwas Luft gesellen sich Anzeichen von feiner Würze und edlem Holz hinzu, die dem Bukett zusätzliche Tiefe verleihen.
Am Gaumen wirkt der 2004er anfangs eher schlank und präzise, öffnet sich dann in der Mitte mit beeindruckender Dichte und Fülle, ohne jemals an Fokus zu verlieren. Die Textur ist seidig, fast fluwelig, getragen von einem straffen, mineralischen Kern und einer lebendigen, perfekt eingebundenen Säure. Aromen von roten Beeren, dunkler Kirsche und feiner Würze werden von Noten begleitet, die sich in Richtung Toffee, Trüffel und Unterholz entwickeln werden. Die Tannine sind sehr fein gekörnt, aber noch fest und geben dem Wein ein ausgezeichnetes Rückgrat. Das Finale ist lang, aromatisch vielschichtig und äußerst subtil. Dieser Pétrus 2004 besitzt ein großes Reifepotenzial und kann sich über weitere 15–25 Jahre (und darüber hinaus in idealer Lagerung) noch komplexer und tertiärer entwickeln.
Vinifikation
Die Rebgärten von Pétrus liegen auf einem der berühmtesten Terroirs Pomerols: einem Plateau mit außergewöhnlich hohem Anteil an blauem Lehm über einem eisenhaltigen Untergrund. Dieser schwere Lehm speichert Wasser und reguliert es perfekt, wodurch die Merlotreben – viele davon extrem alt, teils bis zu 80–100 Jahre – tief wurzeln und Trauben mit großer Konzentration und aromatischer Intensität hervorbringen. Die Weinberge werden streng ertragsreduziert bearbeitet; die Lese erfolgt ausschließlich per Hand, mit mehrfacher Selektion im Weinberg und im Keller, sodass nur absolut gesundes und perfekt reifes Lesegut verwendet wird. Im Keller wird die Merlot schonend vinifiziert, meist in temperaturkontrollierten Betontanks, um die Klarheit der Frucht und die Textur optimal herauszuarbeiten. Anschließend reift der Wein lange in überwiegend neuen Barriques aus französischer Eiche, wo er Struktur, Komplexität und seine charakteristische, nobel wirkende Tiefe erhält, bevor er nach gründlicher Fass- und Flaschenreife in winzigen Mengen auf den Markt gelangt.
Essen & Servieren
Pétrus 2004 ist ein kontemplativer Wein, der am liebsten im Mittelpunkt steht und zu raffinierten, eher puristischen Gerichten serviert wird. Ideal sind klassische Kombinationen wie Rehrücken oder Hirsch mit Trüffeljus, Lammkarree mit Kräuterkruste, Taube oder Kalbsfilet mit feinen Pilzragouts. Auch edle, nicht zu kräftige Hart- und Schnittkäse sowie schwarze Trüffel-Variationen harmonieren großartig. Die ideale Serviertemperatur liegt bei etwa 17–18 °C. Eine behutsame Karaffierung empfiehlt sich bei diesem Jahrgang deutlich: junge oder mittelreife Flaschen können 1–2 Stunden vor dem Genuss dekantiert werden, damit sich Bouquet und Textur voll entfalten. Bei sehr gut gereiften Exemplaren sollte eher vorsichtig und kurz vor dem Servieren umgegossen werden, vor allem um das Depot zu trennen.
Produzent
Château Pétrus hat eine im Vergleich zu vielen Bordelaiser Ikonen erstaunlich kurze, dafür umso eindrucksvollere Erfolgsgeschichte. Obwohl der Name bereits im 19. Jahrhundert existierte, begann der kometenhafte Aufstieg erst im 20. Jahrhundert – entscheidend geprägt durch den Handelshaus-Patriarchen Jean-Pierre Moueix, der in den 1940er-Jahren einstieg. Unter seiner Leitung und später unter der seines Sohnes Christian Moueix entwickelte sich Pétrus zu einem Kultwein von globalem Rang. In der Appellation Pomerol, die keine offizielle Klassifikation wie das Médoc besitzt, nimmt Pétrus eine faktische Spitzenposition ein und wird oft auf eine Stufe mit den großen Premier Crus des linken Ufers gestellt. Die Kombination aus winziger Fläche, alten Merlotreben, strengster Selektion und kompromisslosem Qualitätsstreben hat dem Château eine beinahe mythische Aura verliehen – und Jahrgänge wie 2004 zeigen, wie subtil, langlebig und intellektuell anspruchsvoll Pétrus sein kann.
| Kategorie | Rotwein |
| Hersteller | Château Petrus |
| Jahrgang | 2004 |
| Land | Frankreich |
| Region | Bordeaux |
| Rebsorte | Merlot |
| Alkoholgehalt | 13,50 % |
| Inhalt | 750 ml |
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