Pétrus 2014
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Pétrus 2014 ist eine der begehrtesten Ikonen aus Bordeaux – ein Wein, der auf der Bucket List fast aller Weinliebhaber steht. Rein aus Merlot von den legendären Tonböden Pomerols erzeugt, verbindet er subtile Kraft mit vollendeter Eleganz und einer beeindruckenden Tiefe. Der Jahrgang 2014 zeigt Pétrus in geradezu erleuchteter Form und erhielt unter anderem 98 Punkte von James Suckling. Was Pétrus besonders macht, ist seine kompromisslose Fokussierung: eine einzige Cuvée, ausschließlich Merlot, kein Zweitwein – nur der „Grand Vin“. Im Gegensatz zu den großen Châteaux der linken Gironde-Seite (Lafite, Latour, Margaux) steht Pétrus als unklassifizierte, aber unumstrittene Kultlegende da. Obwohl sein Aufstieg erst in den 1950er‑Jahren begann, gilt er heute als eine der mythischsten und rarsten Weinikonen der Welt.
Geschmacksprofil
Im Glas zeigt der Pétrus 2014 ein dichtes, tiefes Purpur mit fast schwarzem Kern und zarten rubinroten Reflexen am Rand – jugendlich, aber mit erster Reifeanmutung. Die hohe Viskosität deutet schon optisch auf Konzentration und Extrakt hin.
In der Nase entfaltet sich ein hochkomplexes, fein nuanciertes Bouquet: reife Brombeeren, schwarze Kirschen und Pflaumen, dazu Veilchen, Grafit, zerstoßene Steine und eine kühle, mineralische Ader. Feine Noten von Zedernholz, Zigarrenkiste, edlem Tabak, Kakao und ein Hauch Trüffel und Lakritz sorgen für enorme Tiefe. Mit Luftkontakt werden florale und würzige Komponenten immer deutlicher, ohne dass die Frucht je überladen wirkt.
Am Gaumen zeigt sich der 2014er Pétrus vollmundig, gleichzeitig aber unglaublich fein und präzise. Die Tannine sind kraftvoll, doch seidig und perfekt integriert – genau jene „wasserfallartige“ Struktur, die sich im Nachhall immer weiter aufbaut. Schwarze Beeren, reife Pflaume und Schwarzkirsche treffen auf dunkle Schokolade, Graphit, Süßholz und eine subtile salzige Mineralität. Die Säure ist lebendig und trägt die aromatische Fülle mit einer spielerischen Leichtigkeit, die den Wein nie schwer wirken lässt. Der Abgang ist enorm lang, vielschichtig und hallt mit einem Wechselspiel aus Frucht, Gewürzen und feiner Erdigkeit nach.
Pétrus 2014 besitzt ein großes Reifepotenzial. Er ist zwar jetzt, mit entsprechender Karaffierung, schon faszinierend, wird aber in den kommenden 10–20 Jahren weiter an Komplexität, Tiefe und Harmonie gewinnen. Optimal dürfte sich dieser Jahrgang etwa zwischen 2025 und 2040 präsentieren, mit Potenzial darüber hinaus für Liebhaber gereifter Merlot-Legenden.
Vinifikation
Die Weinberge von Pétrus liegen auf dem berühmten Plateau von Pomerol, wo besonders tiefe, blaue Tonböden dominieren – ein Terroir, das wie geschaffen ist für Merlot und ihm Dichte, Fülle und eine unverwechselbare Textur verleiht. Einige der Rebstöcke sind bis zu 80–100 Jahre alt, was die Konzentration und Komplexität der Trauben zusätzlich steigert. Die Lese erfolgt ausschließlich von Hand, in mehreren selektiven Durchgängen, um nur perfekt reifes, gesundes Traubenmaterial zu ernten. Im Keller wird mit höchster Präzision gearbeitet: schonende Entrappung, temperaturkontrollierte Gärung in kleinen Lots und eine sehr sorgfältige Extraktion, um Struktur und Finesse statt schierer Kraft zu betonen. Anschließend reift Pétrus traditionell in französischen Eichenbarriques (zu einem hohen Anteil neu), wo sich seine vielschichtige Aromatik verfeinert und die legendäre, fast samtige Textur entwickelt. Es gibt keinen Zweitwein – alle Entscheidungen im Weinberg und Keller zielen kompromisslos auf diesen einen, großen Wein ab.
Essen & Servieren
Pétrus 2014 ist ein Meditationswein, der bereits solo ein Erlebnis ist, harmoniert aber ausgezeichnet mit feinster Küche. Ideal sind edle Gerichte wie Lammrücken mit Kräuterkruste, geschmorte Kalbsbäckchen, Rinderfilet oder Entrecôte mit reduzierter Jus, Trüffelrisotto oder Rebhuhn und Taube. Auch reife, aber nicht zu dominante Hartkäse (z. B. Comté, Gruyère) können sehr gut passen. Servieren Sie ihn idealerweise bei 16–18 °C in großen Bordeaux-Gläsern. Eine behutsame Karaffierung von 1–3 Stunden ist bei diesem noch relativ jungen Pétrus empfehlenswert, um Tannine zu öffnen und die komplexen Aromen voll zur Geltung zu bringen. Bei älteren Flaschen sollte das Dekantieren eher kürzer und vorsichtiger ausfallen, um die Feinheiten nicht zu verlieren.
Produzent
Château Pétrus hat, im Vergleich zu den berühmten Premier Crus der linken Uferseite, eine erstaunlich kurze, aber umso beeindruckendere Erfolgsgeschichte. Erst in den 1950er‑Jahren begann der eigentliche Aufstieg, als der Händler und Visionär Jean‑Pierre Moueix in die Leitung einstieg und die Qualitäten des einzigartigen Pomerol‑Terroirs mit kompromissloser Präzision und einem klaren Stilbewusstsein verband. Sein Sohn Christian Moueix führte das Erbe fort und formte Pétrus zu der Kultlegende, die er heute ist – einem Wein, dessen Name weltweit Synonym für Merlot auf höchstem Niveau ist. Obwohl Pétrus in keiner offiziellen Bordeaux‑Klassifikation geführt wird, rangiert das Weingut faktisch über nahezu allen Ranglisten und erzielt Jahr für Jahr Höchstbewertungen sowie eine Nachfrage, die das kleine Angebot bei Weitem übersteigt. Pétrus steht damit nicht nur an der Spitze Pomerols, sondern gilt als einer der ganz großen Maßstäbe der Weinwelt insgesamt.
| Kategorie | Rotwein |
| Hersteller | Château Petrus |
| Jahrgang | 2014 |
| Land | Frankreich |
| Region | Bordeaux |
| Rebsorte | Merlot |
| Alkoholgehalt | 14,00 % |
| Inhalt | 750 ml |
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