Exklusiv

Kostenloser Versand nach Deutschland und Österreich.

Griechischer Wein ist längst mehr als die Karaffe in der Taverne. Eine neue Generation von Winzern keltert heute ernsthafte Weine aus Rebsorten, die es fast nirgendwo sonst gibt: Assyrtiko, Xinomavro, Moschofilero, Savatiano und eine ganze Reihe seltener Inselsorten. In dieser Auswahl stehen die Klassiker neben echten Entdeckungen.

Griechischer Weißwein: Assyrtiko von Santorin, Savatiano und Moschofilero

Der bekannteste griechische Weißwein kommt von Santorin. In den vulkanischen Böden der Insel hat die Reblaus nie Fuß gefasst, viele Stöcke sind deshalb alt und wurzelecht. Die Reben werden zu niedrigen Körben (Kouloura) geflochten, die die Trauben vor dem Wind schützen. Assyrtiko ergibt hier einen trockenen, salzigen und straffen Wein mit Zitrus und Feuerstein. Der Santorini von Artemis Karamolegos ist ein Musterbeispiel: überwiegend Assyrtiko mit etwas Athiri und Aidani von alten Reben. Aus Attika kommen die Weine von Papagiannakos, ein reinsortiger Assyrtiko und der Savatiano Old Vines, der zeigt, wie fein die alte Retsina-Rebe ohne Harz sein kann.

Auf der Hochebene von Mantinia auf dem Peloponnes baut die Familie Bosinakis Moschofilero an, eine Rebsorte mit rosafarbener Beerenhaut und einem Duft von Rosen, Zitrus und weißen Blüten. Ein leichter, aromatischer Weißwein für alle, die es trocken und blumig mögen.

Griechischer Rotwein: Xinomavro aus Naoussa

Xinomavro heißt „saures Schwarz“, und der Name passt: hohe Säure, feste Tannine, Noten von Kirsche, Tomate, getrockneten Rosen und Oliven. Die Rebsorte wird oft mit Nebbiolo verglichen, die besten Weine reifen viele Jahre. Thymiopoulos Vineyards aus Trilofos in Naoussa arbeitet biodynamisch und gilt als einer der wichtigsten Fürsprecher der Sorte. Erde und Himmel (griechisch Ghi kai Ouranos) verbindet Trauben aus tiefen und hohen Lagen, Vrana Petra stammt aus einer Einzellage, und der Rosé de Xinomavro zeigt die frische Seite der Rebe.

Auf Kefalonia keltert Sclavos Wines mit Orgion einen trockenen, im Eichenfass ausgebauten Mavrodaphne und mit Thiniatiko eine Cuvée aus heimischen roten Sorten, zwei Rotweine abseits der ausgetretenen Pfade.

Die Inseln: Kefalonia, Kreta und Naturweine

Sclavos bewirtschaftet alte, unbewässerte Buschreben biodynamisch. Vino di Sasso ist reiner Robola, die Leitsorte Kefalonias, Zakynthino und Tsaousi sind echte Raritäten, und Metagitinion ist ein Orangewein aus alten Vostilidi-Reben. Auf Kreta füllt Theros Wines aus Heraklion Einzellagenweine aus Vidiano und Thrapsathiri, Cuvées mit der fast verschwundenen Sorte Plyto und einen Schaumwein Brut Nature ab.

Daneben finden Sie hier griechische Spirituosen: Mastic Tears und Skinos, zwei Mastiha, die ihren Geschmack dem Harz der Mastixbäume von Chios verdanken.

Häufige Fragen zu griechischem Wein

Was ist geharzter griechischer Wein?

Das ist Retsina: Weißwein, meist aus Savatiano oder Roditis, dem während der Gärung etwas Harz der Aleppokiefer zugesetzt wird. Die Tradition stammt aus der Zeit, als man Amphoren mit Harz versiegelte. Moderner Retsina ist viel zurückhaltender als die Urlaubsversion.

Welche griechischen Weinsorten sollte man kennen?

Bei den Weißen Assyrtiko, Moschofilero, Savatiano, Robola und Vidiano, bei den Roten Xinomavro, Agiorgitiko aus Nemea und Mavrodaphne.

Gibt es süßen griechischen Wein?

Ja: Vinsanto von Santorin aus sonnengetrockneten Trauben, Mavrodaphne von Patras und Muskat von Samos. Mavrodaphne gibt es aber auch trocken, etwa den Orgion von Sclavos.

Welcher Wein passt zum griechischen Essen?

Assyrtiko und Robola zu gegrilltem Fisch, Oktopus und Bauernsalat, Moschofilero zu Meze, Xinomavro zu Lamm, Moussaka und Schmorgerichten.