höfflin Naturreich NApurTUR 2021 - 0,75l
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Beschreibung
Höfflin Gutedel 2021 aus Baden ist ein trockener Gutedel mit Paprika-Würze, zart rauer Textur und leiser Wildheit des Markgräflerlands in der Flasche. Er riecht nach roter und gelber Paprika. Dazu kommt weißer Pfeffer. Die Textur kratzt fein am Gaumen. Das wirkt bei Höfflin sehr eigen und sehr essensnah.
Über den Wein
Der Höfflin Gutedel 2021 stammt aus Baden, genauer aus dem Markgräflerland. Die Reben stehen auf Löss und Kalkstein. Diese Kombination gibt dem Wein eine helle, trockene Kontur und einen spürbaren Griff. Höfflin arbeitet biologisch zertifiziert. In dieser Flasche zeigt Gutedel keine stille Obstschale, sondern rote Paprika, gelbe Paprika und eine grüne Kante. Die 11,5 Prozent Alkohol halten den Wein schlank. Der herzhafte Duft erinnert sogar kurz an feine Charcuterie.
Der Ausbau bleibt bei Edelstahl oder neutralen Gebinden. Die Aromatik hängt daher nah an Gemüsewürze, Pfeffer und der zart rauen Oberfläche des Weins. Der Höfflin Gutedel 2021 ist trocken ausgebaut. Er wirkt als Naturwein offen in seiner Textur und sehr direkt in seiner Ansprache. Holzduft spielt keine Rolle im Vordergrund. Statt Vanille oder Toast stehen Paprika, weißer Pfeffer und ein leicht borstiger Zug am Gaumen. Im Nachhall bleibt eine Spur weißer Pfeffer an der Zungenspitze.
Geschmacksprofil
Im Duft startet der Höfflin Gutedel 2021 mit roter und gelber Paprika, dann schiebt sich grüne Paprika an den Rand und bringt diesen leicht pikanten Ton hinein. Am Gaumen bleibt der Wein trocken, schlank und hell, mit 11,5 Prozent Alkohol und einer Oberfläche, die an feines Reiben von Apfelschale erinnert. Die herzhafte Spur ist für Gutedel auffällig: ein Hauch von dünn geschnittenem Schinken, daneben weißer Pfeffer und ein kühler Gemüsefond-Ton. Der Nachhall zieht geradeaus, mit wenig Fruchtzucker-Gefühl und einer würzigen Kante, die den nächsten Schluck eher salzig als süß erscheinen lässt. Trinkfenster: 2023 bis 2026.
Essen & Servieren
Zu badischem Schäufele mit Kartoffelsalat greift die Paprikanote des Höfflin Gutedel 2021 die milde Räucherwürze auf. Bei Charcuterie, etwa luftgetrocknetem Schinken, Lyoner oder grober Bauernsalami, wirkt die fast speckige Duftspur des Weins wie ein Echo auf dem Teller. Rosa gebratenes Rinderhüftsteak mit Pfefferbutter ist eine starke Wahl, vor allem wenn die Beilage aus gebratenen Zwiebeln oder grünen Bohnen besteht. Bei Gemüse mag dieser Gutedel kräftige Aromen: gegrillte Paprika, Fenchel aus der Pfanne oder Ofenkarotten mit Kümmel nehmen seine raue Textur ernst. Ein Vesperbrett mit Radieschen, Senfgurken und kaltem Braten trifft genau diese trockene, pfeffrige Seite.
Produzent
Höfflin steht hier für einen sehr bestimmten Umgang mit Gutedel: Der Wein behält die schlanke Linie der Sorte, und diese 2021er Füllung legt eine herzhafte Paprikaspur über den ersten Duft in der 750-ml-Flasche. Die biologische Zertifizierung und die Naturwein-Ausrichtung gehören bei diesem Wein zu einer klar erkennbaren Arbeitsweise, die Griff, kleine Ecken und eine fast speckige Duftspur in der Flasche bis in den letzten Schluck sichtbar macht. Der konkrete Zug des Hauses liegt an dieser Abfüllung in der Lust am Herben; rote Paprika, gelbe Paprika und weißer Pfeffer stehen früher im Raum als Obst, Blüte oder Nuss. Bei Höfflin bekommt Gutedel hier eine Rolle, die man dieser leisen Sorte selten so direkt zuschreibt; der Wein spricht mit Gemüsewürze, trockenem Mundgefühl und einer rauen Zungenkante beim ersten Schluck in dieser Flasche aus dem Markgräflerland. Der Ausbau in Edelstahl oder neutralem Gebinde richtet den Blick auf diese Details zwischen Gemüse und Pfeffer; die 11,5 Prozent Alkohol halten den Körper leicht, und der trockene Eindruck wirkt für Baden ungewöhnlich direkt. Nach einigen Minuten im Glas verschiebt sich der Höfflin Gutedel 2021 von gelber Paprika zu weißem Pfeffer; dann taucht wieder diese kleine Charcuterie-Note am Rand des Glases auf, wie dünn geschnittener Schinken.
Produktinformation
| Kategorie | Weißwein |
| Hersteller | Höfflin |
| Jahrgang | 2021 |
| Land | Deutschland |
| Region | Baden |
| Bezirk | Markgräflerland |
| Rebsorte | Gutedel |
| Alkoholgehalt | 11,5 % |
| Inhalt | 750 ml |
| Bodentyp | Löss, Kalkstein |
| Reifung | In Edelstahl oder neutralen Gefäßen gereift, um die Frische zu bewahren |
| Restzucker | trocken |
| Geschmacksnoten | grüne Paprika, weißer Pfeffer |
| Verkostungsnotizen | Lebhafte Aromen von roter und gelber Paprika, begleitet von einer subtilen Würze. Eine leicht struppige Textur verleiht dem Wein eine interessante Struktur. In der Nase regt ein Hauch von herzhaftem, an Wurstwaren erinnerndem Charakter die Sinne an. Ein unerwarteter, aber angenehmer Akzent rundet das Profil ab. Ein idealer Begleiter zu herzhaften Gerichten. |
| Passt zu | rotes Fleisch, Wurstwaren, Gemüse |
| Trinkfenster | 2023-2026 |
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