Exklusiv

Kostenloser Versand nach Deutschland und Österreich.

Mendoza Wein ist für die meisten Weinfreunde der erste Kontakt mit Argentinien. Die Provinz am Fuß der Anden liefert den Großteil des argentinischen Weins und fast alle Malbecs, die man hierzulande kennt. Auf dieser Seite sammeln wir Weine aus Mendoza: fruchtigen Malbec für jeden Tag aus Luján de Cuyo, Einzellagen aus dem Valle de Uco und einige der großen Verschnitte des Landes. Den Überblick über das ganze Land finden Sie bei unseren argentinischen Weinen.

Wein aus Mendoza: Wüste, Höhe und Schmelzwasser aus den Anden

Mendoza ist im Grunde eine Wüste. Meist fallen weniger als 200 Millimeter Regen im Jahr, und ohne das Schmelzwasser der Anden, das über Flüsse und Kanäle in die Weinberge geleitet wird, wüchse hier kaum eine Rebe. Trotzdem stehen in der Provinz gut 140.000 Hektar unter Reben, mehr als irgendwo sonst in Argentinien.

Der eigentliche Trumpf ist die Höhe. Die Weinberge liegen grob zwischen 800 und 1.600 Metern. Tagsüber brennt die Sonne, nachts kühlt es kräftig ab. Das bringt reife, dunkle Frucht und hält trotzdem die Säure frisch. Die größte Sorge der Winzer ist Hagel im Sommer, vor Ort La Piedra genannt.

Die wichtigsten Anbaugebiete für Mendoza Wein im Überblick

Luján de Cuyo und Maipú

Südlich der Stadt Mendoza liegt das klassische Herz der Region. Luján de Cuyo wurde 1993 zur ersten Herkunftsbezeichnung Argentiniens, und auf 800 bis 1.100 Metern stehen hier viele der ältesten Malbec-Reben. Agrelo und Las Compuertas sind Namen, die Ihnen auf Etiketten begegnen. Cheval des Andes, 1999 von Château Cheval Blanc und Terrazas de los Andes gegründet, sitzt in Las Compuertas. Susana Balbo keltert ihren Brioso aus Agrelo. Gleich nebenan liegt Maipú mit historischen Orten wie Lunlunta und Coquimbito.

Valle de Uco, Tupungato und Gualtallary

Rund 80 Kilometer südwestlich der Stadt zieht sich das Valle de Uco von Tupungato im Norden bis San Carlos im Süden. Seit Ende der Neunziger hat sich die Rebfläche hier mehr als verdoppelt. In Gualtallary steigen die Weinberge auf nur 16 Kilometern von gut 900 auf 1.600 Meter, auf Schwemmböden mit wechselndem Kalkanteil. Catenas Adrianna Vineyard liegt dort auf rund 1.450 Metern und liefert Ikonen wie Mundus Bacillus Terrae und White Bones. Paraje Altamira im Zentrum des Tals hat seit 2013 eine eigene geografische Angabe, und Zuccardi zeigt mit Polígonos Altamira und Finca Canal Uco, was dieser steinige Boden kann. Salentein, Luca und El Enemigo mit dem Gran Enemigo aus Los Chacayes sind ebenfalls im Uco-Tal zu Hause.

Malbec aus Mendoza und die Rebsorten daneben

Am 17. April 1853 brachte Domingo Faustino Sarmiento eine landwirtschaftliche Versuchsanstalt in Mendoza auf den Weg. Der Franzose Michel Aimé Pouget baute sie auf und pflanzte französische Reben, darunter Malbec. Daran erinnert heute der Malbec World Day. Wer die Sorte auch aus anderen Ländern vergleichen möchte, schaut in unsere Auswahl an Malbec.

Mendoza kann aber mehr als Malbec. Cabernet Franc aus dem Uco-Tal ist in den letzten Jahren richtig spannend geworden, und El Enemigo macht dazu einen saftigen Bonarda und einen feinen Sémillon. Die hohen Lagen bringen straffen, mineralischen Chardonnay, etwa von Catena, Kaiken, Terrazas oder Salentein. Und dann die Verschnitte nach Bordeaux-Vorbild: Caro, das 1999 gegründete Gemeinschaftsprojekt von Catena und den Domaines Barons de Rothschild (Lafite), oder der Nicolás Catena Zapata, einer der bekanntesten Rotweine Südamerikas.

Häufige Fragen zu Wein aus Mendoza

In welchem Land liegt die Weinregion Mendoza?

In Argentinien, im Westen des Landes an der Grenze zu Chile. Mendoza ist zugleich der Name der Provinz und ihrer Hauptstadt.

Worin unterscheiden sich Luján de Cuyo und das Valle de Uco?

Luján de Cuyo liegt tiefer und etwas wärmer, mit alten Reben und einem runden, vollen Malbec-Stil. Das Valle de Uco liegt höher und kühler, die Weine wirken dort oft frischer, floraler und straffer.

Was kostet ein guter Malbec aus Mendoza?

Gute Weine für jeden Tag gibt es ab etwa 12 bis 15 Euro. Einzellagen und Spitzenweine wie die aus dem Adrianna Vineyard oder Cheval des Andes liegen zwischen rund 100 und über 250 Euro.

Wie lange kann man Wein aus Mendoza lagern?

Einfache Malbecs trinkt man am besten in den ersten drei bis fünf Jahren. Die großen Verschnitte und Einzellagen vertragen gut zehn Jahre und oft mehr.