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Gaja Darmagi Langhe Cabernet Sauvignon 1989 - 1,5l

Gaja

Gaja Darmagi Cabernet Sauvignon 1989 aus der Langhe im Piemont zeigt heute lange reife Cassiswürze, Tabak, Leder und kühle Barriquenoten in der gro...
Jahrgang
1989
Rebsorte
Cabernet Sauvignon
Alk.
13,0 %
Inhalt
1500 ml

520,00 €/Stück

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Beschreibung

Gaja Darmagi Cabernet Sauvignon 1989 aus der Langhe im Piemont zeigt heute lange reife Cassiswürze, Tabak, Leder und kühle Barriquenoten in der großen Magnum. Eine Flasche für ruhige Abende am Tisch. Der Wein hat die geduldige Tiefe eines alten Gaja, mit der dunklen Frucht eines Cabernet Sauvignon aus kalkigem Lehm und Tuff.

Über den Wein
Darmagi ist Gajas Cabernet Sauvignon aus der Langhe, und der Name gehört zu den eigenwilligsten Gesten im Piemont. Angelo Gaja setzte Cabernet Sauvignon in eine Landschaft, in der rund um Barbaresco meist Nebbiolo die Hauptrolle trägt. Der Dialektausdruck Darmagi bedeutet sinngemäß „Schade“. Er verweist auf die berühmte Reaktion seines Vaters auf diese Pflanzung. Der Jahrgang 1989 stammt aus Reben auf kalkhaltigem Lehm und Tuff. Diese Böden geben dem Wein eine feste, kühle Linie unter der reifen schwarzen Frucht. In der 1,5-Liter-Flasche wirkt diese Entwicklung besonders langsam und gesammelt. Im Keller reifte der Gaja Darmagi Cabernet Sauvignon 1989 rund 24 Monate in französischen Barriques. Danach folgte lange Flaschenreife, die bei diesem Format einen eigenen Rhythmus hat. Die Barriques sind heute als Zedernholz, Zigarrenkiste und feine Röstwürze lesbar. Der Wein ist trocken und liegt bei 13 Volumenprozent Alkohol. Das ist für einen gereiften Cabernet aus dieser Klasse angenehm maßvoll. Die Tannine haben sich in die Textur gelegt und erinnern eher an schwarzen Tee als an junge Gerbstoffkraft. Am Rand des Glases zeigt sich ein bernsteinfarbener Saum über tiefem Rubin-Granat.

Geschmacksprofil
Im Glas steht der Gaja Darmagi Cabernet Sauvignon 1989 tief rubinrot mit granatrotem Kern und einem reifen, bernsteinfarbenen Rand. Die Nase öffnet sich mit schwarzer Johannisbeere, getrockneter Pflaume, Tabakblatt und altem Leder, dazu kommt eine klare Spur von Zedernholz aus der langen Barriquereife. Am Gaumen wirkt der Wein voll und ruhig, mit dunkler Frucht, Zigarrenkiste, erdiger Würze und Tanninen, die sich wie feiner Kakao über die Zunge legen. Der Nachhall bleibt herzhaft und lang, mit einem Hauch Waldboden und einer kühlen Cabernet-Frische unter der reifen Frucht. Trinkfenster: 2025–2030.

Essen & Servieren
Ich würde diese Magnum mit einem Gericht öffnen, das Zeit am Herd gesehen hat. Brasato al Barolo ist die naheliegende regionale Wahl aus dem Piemont, besonders mit Rinderschulter, Wurzelgemüse und einem dunklen Schmorfond. Rehrücken mit Wacholder, Pilzen und einer Sauce aus Knochenjus greift die Leder-, Tabak- und Waldbodennoten des Gaja Darmagi Cabernet Sauvignon 1989 sehr schön auf. Zu gereiftem Käse lohnt sich Castelmagno, alter Pecorino oder ein fester Tomme, am besten mit gerösteten Walnüssen und etwas dunklem Brot. Bei Steak würde ich ein Stück mit Fett wählen, etwa Côte de Boeuf, und die Kruste eher klassisch mit Salz und Butter halten.

Produzent
Gaja ist in Barbaresco zu Hause, und kaum ein anderes Haus hat den Blick auf diese Gemeinde so sichtbar verändert. Der konkrete Bruch heißt Darmagi. Angelo Gaja pflanzte Cabernet Sauvignon in eine Umgebung, in der die Familie durch Nebbiolo berühmt wurde, und der piemontesische Name hält den Kommentar des Vaters bis heute auf dem Etikett fest. Diese eine Entscheidung erklärt viel über das Haus, ohne eine lange Chronik zu brauchen: Gaja arbeitet aus der Tradition heraus, mit sehr wachem Blick auf Form, Fass und internationale Rebsorten. Französische Barriques wurden hier früh mit großer Konsequenz eingesetzt, und beim 1989er Darmagi sieht man nach Jahrzehnten, wie diese Holzspur zu Zedernholz, Zigarrenkiste und Teeblatt gereift ist. Die Weine tragen oft die Bezeichnung Langhe, auch wenn sie aus einer Welt kommen, die eng mit Barbaresco verbunden ist. In der großen Flasche zeigt sich Gajas Sinn für Langlebigkeit besonders deutlich, denn Frucht, Tannin und Ausbau haben sich zu einem ruhigen Bild zusammengezogen.

Produktinformation
Kategorie Rotwein
Hersteller Gaja
Jahrgang 1989
Land Italien
Region Piemont
Bezirk Langhe
Rebsorte Cabernet Sauvignon
Alkoholgehalt 13,0 %
Inhalt 1500 ml
Bodentyp Kalkhaltiger Lehm, Tuff
Reifung Etwa 24 Monate in französischen Eichenbarriques, gefolgt von Flaschenreife
Restzucker trocken
Geschmacksnoten Schwarze Johannisbeere, Tabak, Leder, Pflaume, Zigarrenkiste
Verkostungsnotizen Tief rubin-granatrot in der Farbe mit reifem bernsteinfarbenem Rand. In der Nase zeigen sich komplexe Aromen von schwarzer Johannisbeere, getrockneter Pflaume, Tabak, Leder und Zedernholz. Am Gaumen vollmundig mit gut eingebundenen Tanninen, Noten von dunkler Frucht, Zigarrenkiste und erdigen Untertönen, mit einem langen, herzhaften Abgang.
Passt zu rotes Fleisch, Wild, gereifter Käse
Trinkfenster 2025-2030
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